Posaunenchor Christerode in Aktion



 

Advent in Bewegung – „Aus der Dunkelheit ins Licht“

 

Zu dem Themengottesdienst „Aus der Dunkelheit ins Licht“ hatte der Kirchenvorstand Christerode am 4. Advent noch Christerode eingeladen. Der Gottesdienst wurde gemeinsam gestaltet von Pfarrerin Mohr, Kirchenvorstand Christerode, Kirchenchor/Christerode-Hauptschwenda, Posaunenchor und Jugendposaunenchor Christerode.

Es war ein ganz besonderer Gottesdienst, der an verschiedenen Orten abgehalten wurde. In der voll besetzten Kirche sorgten ein wenig Kerzenschein und Stille für die äußere Atmosphäre, Texte und Lieder ließen die Menschen zur Ruhe kommen.

„Traue nicht deinen Augen, traue deinen Ohren nicht, du siehst Dunkel, vielleicht ist es Licht“. Mit diesen Worten von Berthold Brecht stimmte Pfarrerin Mohr die Gottesdienstbesucher auf das Thema ein und nahm sie mit auf eine Reise zwischen Licht und Dunkelheit.

Das Gedicht „Dezember“, vorgetragen von Simon Morgen, handelt von der Dunkelheit, die manchem auf die Seele drückt, von vertanen Gelegenheiten von Angst vor der Zukunft aber auch von Zuversicht. In Jesaja 9, vorgetragen von Heinz Stroh, wird den Menschen der Friedefürst verheißen. Mit der Geburt Christi kommt wieder Licht in die Welt. Während der Beiträge von Bernd Grossmann und Frau Rabe zum Thema „Licht“ wurden zahlreiche Kerzen in der Kirche entzündet.

Der Gottesdienst in der Kirche wurde durch die Liedbeiträge „Seht die gute Zeit ist nah“, „Tröstet, tröstet“ und „Sunny light of Bethlehem“ vom Kirchenchor Christerode-Hauptschwenda stimmungsvoll untermalt.

Mit der Aufforderung „Tragt in die Welt nun ein Licht“ setzten sich die Gottesdienstbesucher in Bewegung. Gemeinsam zogen sie in Stille zum Hof Heiderich und fanden sich in einer Scheune zusammen, die von den mitgebrachten Kerzen hell erleuchtet wurde. Unter den Klängen des Posaunenchores, dessen Lieder durch das Dorf schallten, wurde der Advent spürbar.

Die Lesung zum Thema „Licht der Welt“ komplettierte die stimmungsvolle Szenerie. Mit einem Gebet endete der offizielle Teil des Gottesdienstes.

Im Dorfgemeinschaftshaus hatte der Kirchenvorstand im Anschluss warme Getränke und kleine Speisen vorbereitet, die Jungbläser hatten Brezeln vorbereitet. Da man mit so vielen Gottesdienstbesuchern nicht gerechnet hatte, wurden eilends noch Stühle herbeigeholt um Allen im geschmückten Dorfgemeinschaftshaus einen Platz anbieten zu können.

Der gemütliche Teil wurde dann auch von den Jungbläserinnen und Jungbläsern mit Liedern, Gedichten und Textbeiträgen bereichert. „Einfach nur putzig und ein schönes Programm“, so das Echo der Besucher im Dorfgemeinschaftshaus, die dem Jungbläser-Posaunenchor lauschten. Gespannt hörten sie den Kleinen zu, klatschten und sangen mit beim Refrain von der Weihnachtsbäckerei. Die Besucher spendeten kräftigen Applaus.

Fazit: Eine wunderbare Idee, die die Menschen den Advent im wahrsten Sinne des Wortes „begehen“ ließ.

 


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